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Dr. Nebe Managed Care

„Managed Care” nennen wir Versorgungsprogramme mit qualitativem und wirtschaftlichem Nutzen für Patient, Krankenkasse und gegebenen­falls Arzneimittelhersteller. Diese Programme werden in Deutschland häufig in Verträgen nach §§ 140a bis 140d abgebildet. Managed Care in unserem Sinne beinhaltet „Gate-keeping”, also die Verpflichtung auf einen primären medizinischen Ansprechpartner, und zwischen Leistungserbringern (typischerweise Ärzten) und Kosten­übernehmern geteilte Budgetverantwortung.

Der Bedarf für Managed Care nimmt zu, da die medizinischen Versorgungssysteme durch Alterung der Bevölkerung, Zunahme chronischer Krankheiten und medizinisch-technischen Fortschritt zunehmend stark beansprucht werden. In dieser Situation ist die Antwort: verbesserte Organisation von Versorgung mit optimaler Ressourcennutzung (Effizienz­steigerung) und Sicherung der Behandlungsqualität.

Zusammen mit unseren Kooperationspartnern wirken wir als Scharnier zwischen Kosten­übernehmern (Krankenkassen), Leistungs­erbringern (Ärzten, Ärzte­netzen). Wenn es um Themen der Therapietreue („Compliance” oder „Adherence”) geht oder der Schwerpunkt auf der frühen Praxisanwendung von Innovationen liegt, gehören auch Arzneimittel­hersteller zu den Vertragspartnern.

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